Baikonur

Kosmodrom Baikonur. Baikonur Sehenswürdigkeiten

 

Baikonur - eine „Sternenstadt“ und ein Kosmodrom, von dem aus die Menschen sich erstmals durch das All bewegten. Von Baikonur startete Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltall (12. April 1961), seine Weltraum-Mission.

Kosmodrom Baikonur. Baikonur Sehenswürdigkeiten. KasachstanDie Stadt Baikonur liegt im südlichen Kasachstan am Nordufer des Flusses Syrdarja und ist das Verwaltungs- und Wohnzentrum des Kosmodroms Baikonur. Mit dem Zerfall der UdSSR ging der Besitz an Kasachstan. Russland zahlt seitdem 115 Millionen US-Dollar jährlich an Pacht, um die Stadt selbst und der hier gelegene Raumhafen weiter nutzen zu können (bis 2050). Baikonur ist für die Mietdauer mit dem Status einer Stadt von föderaler Bedeutung der Russischen Föderation ausgestattet, ist aber kein Subjekt der Russischen Föderation. Der Zoll von „Baikonur“, der die Flughäfen der Stadt bedient sowie das kasachische Innenministerium, das Registrierungsfunktionen wahrnimmt, unterliegen weiterhin der Zuständigkeit Kasachstans.

Kosmodrom Baikonur
Bis Dezember 1995 hieß die Stadt Leninsk. Am 20. Dezember 1995 wurde die Stadt in Baikonur (Baikonyr) – das kasachische Wort für „fruchtbares Land“ – umbenannt. Das Kosmodrom Baikonur ist der erste und größte Raketenstartplatz in der Welt, mit der Fläche 6717 km².

Sputnik-1, der erste künstliche Erdsatellit,  Juri Gagarin, der in 106 Minuten einmal die Erde umrundete und danach wohlbehalten zur Erde zurückkehrte, die russischen Raumstationen – alles nahm hier seinen Anfang.

Von hier aus wurden Raumschiffe der Sojus-, Wostok-, Woschod-Serien, die Orbitalstationen der Serien Salut und MIR, das sowjetische Buran-Raumfahrtprogramm - die Zweistufenrakete Energija, interplanetare Raumfahrzeuge und künstliche Satelliten gestartet. Insgesamt wurden mehr als 1200 Weltraumraketenstarts und etwa 2000 Teststarts der ballistischen Interkontinentalraketen von den Startplätzen des Kosmodroms aus durchgeführt. Etwa eineinhalbtausend militärische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Raumfahrzeuge sowie kommerzielle Satelliten wurden in verschiedene Umlaufbahnen gebracht.

Kosmodrom Baikonur. Baikonur Sehenswürdigkeiten. KasachstanBaikonur sowie Cape Canaveral (in den USA) und Shenzhou (in China) sind für den Start von Raumfahrzeugen mit Astronauten an Bord vorgesehen.

Die allererste Rakete, die auf dem Baikonur-Startplatz getestet wurde, war die von S.P. Korolev entwickelte interkontinentale ballistische Rakete R-7. Am 4. Oktober 1957 begann das Raumfahrtzeitalter mit dem ersten künstlichen Erdsatellit - Sputnik 1. Der erste bemannte Start fand am 12. April 1961 statt:  Juri Gagarin startete der mit der Wostok 1. Aufregende Worte „Zum ersten Mal in der Welt...“  hatten Aufsehen auf der ganzen Welt erregt, als Baikonur seine einzigartigen Starts und Experimente erfolgreich durchführte.

Das Kosmodrom Baikonur ist derzeit das am stärksten frequentierte der Welt. Die Hauptaufgabe von Baikonur ist es, die Trägerraketen „Proton-K“ und „Proton-M“, die zum Starten schwerer Nutzlasten und schwerer interplanetarer Raumsonden verwendet werden sowie die Trägerrakete mittlerer Klasse vom Typ „Sojus“ zu starten, zunächst im Rahmen eines bemannten Programms.

Allgemeine Informationen über Baikonur

Heutzutage leben und arbeiten in Baikonur 60.000 Menschen, darunter die Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler des Kosmodroms mit ihren Familien. Hier gibt es viel Sonne und wenig Niederschlag. Es weht regelmäßig ein starker Wind.

Die Geschichte von Baikonur begann 1955, als beschlossen wurde, ein Testgelände - „Forschungs- und Versuchsgelände # 5“ - für Raketentechnologie zu schaffen. Das offizielle Geburtsdatum ist der 2. Juni 1955. Das Testgelände und die Siedlung darauf erhielten den inoffiziellen Namen „Sarja“. Die Siedlung, die sich um das Kosmodrom rasch entwickelte, erhielt einen offiziellen Namen - „Leninski“. Dann sollte die Siedlung den Status einer Stadt bekommen. Es wurde vorgeschlagen, die Stadt „Swesdograd“ - russisch „Sternenstadt“ - zu benennen, die das Werk, auf dem das Leben der Stadt basierte, vollständig widerspiegeln sollte. Doch wurde die Stadt „Leninsk“ genannt. Der Zerfall der Sowjetunion und die Unabhängigkeit Kasachstans 1991 stürzten Leninsk in eine schwere Krise. Der Status des Kosmodroms wurde unklar - er befand sich plötzlich auf dem Gebiet des souveränen Kasachstan, während Baikonur immer von Russland betrieben wurde. 1994 wurde schließlich der Vertrag zwischen Russland und Kasachstan unterzeichnet, wonach Russland den Raumhafen gegen die an Kasachstan gezahlten Jahresmieten betreiben wird. Im Dezember 1995 wurde die Stadt Leninsk in Baikonur umbenannt.

Heute verfügt die Stadt Baikonur über eine gut entwickelte Infrastruktur: Flughafen, Eisenbahn und Autobahn, Schulen, Universitätsfilialen, Krankenhaus, Sportkomplex, Cafés und Restaurants.

Baikonur Sehenswürdigkeiten
Kosmodrom Baikonur. Baikonur Sehenswürdigkeiten. KasachstanDie Stadt Baikonur verfügt über eine Vielzahl von Denkmälern, die zu Ehren berühmter Wissenschaftler und Weltraumforscher errichtet wurden: das Denkmal für den Akademiker S.P. Korolev, das sich auf dem gleichnamigen Platz befindet, das Denkmal für den hervorragenden Designer M.K. Yangel, V. P. Barmin, Akademiker V.P. Glushko, Akademiker V.I. Kuznetsov, Akademiker N.A. Pilyugin, Akademiker M.S. Ryazansky, Generalmarschall der Artillerie M.I. Nedelin, Generaloberst A.A. Maksimov, Generalleutnant G.M. Shubnikov und natürlich das Denkmal für Y.A. Gagarin. Auch die Straße, in der die Kosmonauten vom Flughafen in die Stadt kommen, ist nach dem ersten Kosmonauten benannt.

Baikonur hat viele Grünanlagen und Parks, die auch nach den großen Menschen ihrer Zeit benannt sind. Im Shubnikov-Park gibt es eine architektonische und monumentale Komposition "Wissenschaft-Kosmos": Eine Frau hält den Globus in der einen Hand und in der anderen Hand - eine Rakete, die in den Himmel schaut.

Der Stolz jedes Bürgers von Baikonur ist ein Modell der Trägerrakete „Sojus“ in Originalgröße. Das Modell wird fixiert und auf einem Stahlbetonsockel schräg zum Horizont montiert.

In der Stadt befindet sich auch das Akademiker S.P. Korolev - Museum. Das ist ein Haus, in dem Sergej Pavlovich Korolev lebte, als er das Kosmodrom besuchte.

Die Kirche des Märtyrers Georg des Siegreichen ist die orthodoxe Kirche des Kosmodroms Baikonur, die am 1. April 1992 eröffnet wurde. Von diesem Zeitpunkt an begann die Geschichte der orthodoxen Kirche in der Stadt Baikonur.

Baikonur bietet den Touristen verschiedene Souvenirs und Literatur über die Stadt und das Kosmodrom.

Fotos:

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