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Pik Korshenewskaja

Aufstiegstaktik auf den
Pik Korshenewskaja (7.105 Meter hoch)


Die 1966 von W. Zetlin angelegte Marschroute ist technisch nicht einfach. Der Aufstieg dauert 3-4 Tage nach der Akklimatisierung.

1. Tag Aus dem Basislager in der Wiese Moskwin geht der Weg den Fluß entlang; dieser Fluß entspringt auf dem Gletscher und fließt durch den südlichen Abhang hinunter. Dann biegt er nach rechts ab, überquert den Gletscher Moskwin und weiter durch den Gebirgskamm bis zur Abflachung, wo in der 5.200 Meter Höhe Platz für Anlage eines Lagers ist. Weiter ist Marschroute den steilen Gletscher entlang , der durch den südlichen Abhang des Berges runtergeht; danach zur Mörene und in der 5.300 Meter befindet sich der 1. Lager. Vor hier aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf den weiteren Weg.

2. Tag Weiter ist der Aufstieg durch den Gletscher den nicht besonders steilen Firnabhang entlang, auf dem man Ende Saison tiefe Schrunde sehen kann. Nach und nach wird die Marschroute steil und geht zum Felsdreieck, wo der 2. Lager sich auf dem Schneeplatz unter dem Überhang von Felsen befindet.

3. Tag Marschroute traversiert weiter nach rechts durch den Eisabhang; Ausgang zum Damm auf dem südlichen Gebirgskamm (6.100 Meter). Hier kann man den 2. Lager aufschlagen, obwol es nicht so viel Platz ist und man nur ein paar Lager aufschlagen kann. Für Traverse braucht man Steigeisen, Eispickel, Eishacken und Seil, mit demr man die Geländer aufgespannt werden.

4. Tag Eine kleine Wand (50 Meter hoch) zu überwinden, wo ständing Seil für Geländeraufspannung hängt, ist weiter Aufstieg durch den Schneegebirgskamm mit Ausgang zum Berggipfel. Hier braucht man kein Steigeisen und für den Aufstieg benutzt man Schistock.

5. Tag 3. Lager kann man in der 6.400 oder 6.700 Meter Höhe aufschlagen; hier steigt man vor dem Aufstieg ab. Vom Berggipfel aus bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Pik Kommunismus.

Auf dem Berggipfel ist die Luft entspannt und es verschlägt den Atem vor der Aussicht! Man sieht den blauen funkelten Himmel, eine Reihe von Schneepiks und Eiswänden und noch uneroberte Berggipfel erheben sich.
Der Abstieg dauert 24 Stunden.

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