| |||
Kontaktinformation |
|
E-mail: deutsch@centralasia-travel.com catravel@asia.com info@pamir-expeditions.com pamirexpeditions@asia.com Usbekistan Tel.: (+99897) 7788599 Tashkent@centralasia-travel.com Kirgisistan Tel.: (+996) 555657799 Osh@centralasia-travel.com Rußland Tel.: +7 (499) 5049899 Moscow@centralasia-travel.com Fax: (+99871) 2120290 579288393 - Beratung Städtereisen 411758424 - Beratung Abenteuerreisen |
UnsereSeiten in: |
![]() |
![]() |
![]() |
Der Pik Korshenewskaja wurde 1910 vom bekannten Forscher von Berggebieten Mittelasiens, Geografen und Glaziologen, N. Korshenewskiy, entdeckt und auf die Landkarte eingezeichnet. Schon 1904 setzte er sich zum Ziel den damals geheimnisvollen Pamir zu forschen und unternahm seine erste Reise in den Oberlauf des Flußes Muksu. Es wurde bekannt, daß Muksu ein der Ursprünge des Flußes Wachscha ist und entspringt den Gletschern Pamir. Der bedeutendste Gletscher wurde 1878 vom Geografen und Entomologen, W.Oschanin, entdeckt und als Gletscher Fedtschenko zu Ehren des bekannten Forschers vom Pamir-Alay genannt. Das schmale und tiefe Tal des Flußes Muksu ist vom Norden mit Abhängen des Berggrates Saalay begrenzt. Vom Süden erheben sich die Schneeabhänge des Berges Peter der Erste, der 1878 von W.Oschanin endeckt wurde. Während der Durchführung der ersten Expedition von Korshenewskiy gab es eine knappe Information über die Orographie des Berggrates Peter der Erste. Korshenewskiy hoffte neue Angaben zu bekommen.
Im September 1904 ging Korshenewskiy zusammen mit lokalem Bergführer Tochtur-Bay vom Dorf Altyn Masar in den Oberlauf des Flußes Muksu stromaufwärts los. Mit vielen Schwierigkeiten gingen sie durch die schmalen Durchgänge der Muksu`s Kluft bis zu ihrem Zusammenfließen mit dem Fluß Kysylsu beim tadshikischen Dorf Damburatschi. In seinem Bericht beschrieb er ausführlich diese Marschroute, gab Skizzen der rechten und linken Muksu`s Mündung und erhielt Auskunft über Spuren der uralten Vereisungen des Reviers. Bedeutende Rolle spielt seine Auskunft über damals unbekannte große gegenwärtige Vereisungen der nördlichen Abhänge des Berggrates Peter der Erste. Eine dieser Vereisungen wurde vom Forscher 25 Werst entfernt westlich vom Dorf Altyn-Masar entdeckt.
Im August 1910 dringte N. Korshenewskiy zusammen mit N. Bogdanow in den Muksu`s Oberlauf ein. Am 21. August kamen sie zur Zunge des Gletschers Fedtschenko. Am nächsten Tag wurde beschloßen zusammen mit dem Bergführer Halmet den Gletscher Muschketow vom rechten Abhang des Muksus`s Tals zu untersuchen. Übergang ans linke Ufer zur Zunge des Gletschers war unmöglich wegen der höhen Wassergrenze. Das Wetter war warm und sonnig. Sie ritten und in 2 Stunden waren auf dem Plateau Doradek. Eine halbe Stunde später traversierten sie die Kluft des Gletschers Muschketow. Das tolle Wetter gab Möglichkeit den Oberteil des Gletschers anzuschauen. In seinem Notizbuch schrieb Korshenewskiy: “Ich war erstaunt, als ich den Eisstock gesehen habe, der im Hintergrung der Kluft Karasel war. Seine Fläche war ca. 6.000 Meter hoch und wurde mit Eis bedeckt, das den Gletscher Karasel ernährt hat. Dieser Pik wurde von uns 20 Werst entfernt und meiner Meinung nach hat der Gletscher dieselbe Entfernung. Entdeckung dieses Piks widme ich meiner Frau, Ewgenija Korshenewskaja, die ich herzlich für die Teilnahme an meinen Reisen bedanke.”
Im September 1936 im Oberteil des Gletschers Fortambek arbeitete eine Expedition, die den Aufstiegsweg zum Pik Stalin vom Norden forschte. Sie kamen zur Kluft Fortambek vom Muksu`s Unterlauf. Als sie nach oben durch den Gletscher Fortambek gingen, lenkten sie ihre Aufmerksamkeit auf eine schmale Kluft, die auf der Landkarte vom Topographen Walter nicht eingezeichnet wurde. Die Konturen der Unterabhänge der Kluft konnten davon sagen, dass die Kluft in die Tiefe des Piks Korshenewskaja führte. Suche des Wegs zum Berggipfel des Piks Stalin vom Norden vom Oberteil der Gletscher Moskwin und Walter war mißerfolg. Es wurde Revier des Gletschers Fortamber untersucht. N. Gusak und A. Dshaparidse beschloßen zu zweit die Kluft zu forschen und hofften den Weg zum Berggipfel zu entdecken. Sie erreichten die 6.200 Meter Höhe und legten den Weg für andere Expeditionen an. 1937 versuchte eine andere Gruppe den Berggipfel zu besteigen. Sie erreichten die 6.960 Meter Höhe.
Der nächste Aufstiegsversuch wurde 16 Jahre später gemacht. Am 20. August 1953 bestieg die sowjetische Gruppe aus 8 Bergsteigern den Berggipfel Korshenewskaja (7.105 Meter hoch).
Copyright © 2008-2012 Central Asia Travel.
Alle Rechte sind vorbehalten.
Links