Der Pik Khan-Tengri. Historische Auskunft


Dieser Pik ist die höchste Stelle Kasachstans und der zweithöchste Berggipfel (6.995 Meter hoch) im Mitteltienschan (nach dem Pik Pobeda). Diesen ein der schönsten Berge auf der Welt schmückt der völlig Marmorberggipfel. Vor 1200 Jahre wurde dieser Berggipfel schon in chinesischen Chroniken erwähnt.

Im Mongolische heißt Khan Tengri “Himmelsherr”. Die Kasachen und Kirgisen nennen ihn seit Urzeiten als Kan-Too (in türkischen Sprachen bedeuten Kan-“Blut”, Too- “Berg”). Dieser Name kann man damit erklären, dass der Khan Tengri-Oberteil unter den roten Sonnenstrahlen beim Untergang auch fast rot ist und die Schatten von vorbeijagenden Wolken auf ihm wie abfließende rote Tropfen aussehen.

Erste wissenschaftliche Kenntnisse wurden Mitte XIX. Jahrhunderts bekommen. Der bekannte russische Geograph und Forschungsreisende, P. Semenow-Tienschanskiy, sah diesen Pik und beschrieb ihn während seiner hervorragenden Reise durch den Tienschan 1856-1857. Er schrieb in seinem Tagebuch: “Als wir zum Gipfel vom Bergkorridor gekommen waren, bot uns einen unerwarteten Anblick. Gerade im Süden von uns erhöhte ein den grossartigsten Bergrücken, die ich irgendwann gesehen hatte. Vom oben bis unten bestand er aus rund 30 Schneeberg-Riesen. Der ganze Bergrücken wurde mit Firnschleier bedeckt. Gerade in der Mitte war der größte Berg. Gerade das war Khan Tengri.”

Diese Beschreibung des Berglandes zog die Aufmerksamkeit nicht nur von seinen Landsleuten, sondern auch von vielen ausländischen Forschern und Bergsteigern. Die Expeditionen in den Mitteltienschan wurden in folgender Reihenfolge durchgeführt: 1864 Expedition von Sewerzew, 1869 Expedition von Kaulbars, 1876 - von Kuropatkin, 1886 - von Krasnow und Ignatjew, 1889 Expedition der ungarischen Zoologen, G.Almaschi und Sch.Schtummer-Traufels, 1900 Expedition der italienischen Wissenschaftler und Bergsteiger, Tsch.Borgese und G.Brocherel, 1902-1904 Expedition des Botanikers aus Tomsk, B. Saposhnikow, 1912 Expedition der russischen Topographen.

Anfang XX. Jahrhunderts wurde der Mitteltienschan von den deutschen Wissenschaftlern, G.Merzbacher und M.Fridrichsen, untersucht. Alle obenerwähnten Expeditionen trugen zur Forschung des Mitteltienschans bei. Es wurden die Khan Tengri-Lage und -Höhe richtiggestellt.

Systematische Untersuchung vom Mitteltienschan begann 1929 mit der Durchführung von Expeditionen. Urheber dieser Idee war M.Pogrebezkiy, Forschungsreisende und Bergsteiger. 1931 leitete er eine Expedition auf den Pik Khan Tengri. Der Aufstieg wurde aus dem Gletscher Süd-Iniltschek durch den Schulter des Piks Tschapajew durch die südliche Seite der Pyramide durchgeführt. Am 11. September 1931 bestieg diese Expedition den Gipfel. Diese Marschroute nennt man jetzt als klassisch. Der Pik Khan Tengri befindet sich im Mitteltienschan in der Grenze zwischen Kasachstan, Kirgisistan und China. Die Bergsteiger fliegen bis zum Basislager mit einem Hubschrauber. Der Flug dauert 25 Minuten und in dieser Zeit biete sich eine schöne Aussicht des Mitteltienschans.

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