Kleine Städte Turkmenistans


Wollen Sie selbst “lebendige” Geschichte empfinden? Nicht solche Geschichte, über die ein Historiker stundenlang erzählt und die in vielbändigen Büchern mit komplizierter unverständlicher Fachsprache beschrieben ist. Wir sprechen über solche “lebendige” Geschichte, die z.B. Sie selbst anschauen und empfinden können. Sie bekommen solche Möglichkeit! Die uralten Städte/ Siedlungen Turkmenistans erzählen Ihnen alles, was sie gesehen, gehört und erlebt haben. So viele Geheimnisse und Rätsel sind in der turkmenischen Erde, in Mauern und Ruinen uralter Bauten verbergt.

Wie majestätisch und schön sahen uralte Merw und Serax Siedlungen aus! Die waren sog. Zentren Mittelasiens und später wurden die von der Goldenen Horde erobert und zerstört.

Einst waren einige der uralten turkmenischen Siedlungen Haupstädte großer Imperien. Schahs verhätschelten und verwöhnten sie wie ihre eigenen Kinder. Hier bauten sie ihre Paläste und Mausoleen, um prachtvoll zu herrschen und später in dieser Erde begraben zu werden.

Sie besichtigen unbedingt ein unikales Ort, ein Kugitang Naturschutzgebiet. Hier wurden Reste von Juratieren (Dinosaurier) gefunden.

Alles das und noch viel mehr erzählen diese uralten Siedlungen / Städte und liefern Beweise ihrer ehemaligen Macht und Reichtums. Turkmenistan und seine Städte sind wirklich eigenartig und unikal und lassen niemanden gleichgültig. Erinnerungen an diese Reise halten Sie lange im Gedächtnis.

Yekedeschik
Yekedeschik ist keine Stadt, wo die Menschen wohnen, oder kein Mausoleum, wo der Leichnam eines Herrschers oder eines Heiligen gegraben ist. Es ist ein Höhlenkomplex, den man als Wohnräumlichkeiten seit I.Jht. v.Chr. benutzte. Er hat ein Stockwerk und hat insgesamt 44 getrennte Zimmer. Im Erdgeschoß befand sich ein natürliches System des Wasserabflußes. Einige Räumlichkeiten im ersten Stock wurden zum bestimmten Zweck gebaut. Dort befanden sich eine Küche, Saale und es wurden Ruinen eines Altars gefunden. Deshalb haben einige Forscher vermutet, daß hier ein Kloster sich befand, denn die Kloster wurden damals in Mittelasien genau in Höhlen gebaut. Vielleicht war das eine buddhistische oder christliche Siedlung.

Es gibt viele Sagen, die mit Entstehung dieser Höhlensiedlung verbunden sind. Eine Sage spricht davon, daß die von Kriegern des mazedonischen Herrschers Alexander der Große gegraben wurde. Nach anderer Sage gruben sie die kräftigen Dschinn (böse Geister oder Dämonen in arabischen oder persischen Sagen). Das Wort “Yekedeschik” selbst bedeutet “Ein Loch”. Das rechtfertigt der einzige Eingang in die Höhle. Diese Höhlensiedlung befindet sich im Tagta-Basar Gebiet. Heutzutage ist sie ein unikales archeologisches Denkmal, das von der Regierung als ein unter Denkmalschutz stehendes Objekt erklärt. Bis jetzt werden hier zahlreiche Ausgrabungen durchgeführt, die einige Rätsel lösen helfen.

Serax
Früher war Serax ein großes Handelszentrum, das sich in der Seidenstraße zwischen Nischapur und Merw befand. Es lag in der Mitte einer Oase, die sich im Tedshen Oberlauf befand. Mitte des I.Jahrtausendes v.Chr. entstand hier erste Siedlung, die von einer Lehmmauer umgeben wurde; heutzutage nennt man dieses Gebiet Alt Serax. Nach der Islamisierung dieser Siedlung war Serax ein großes Handelszentrum; die Fertigkeiten lokaler Architekten und Baumeister waren bekannt im ganzen Mittelasien. Das Hauptdenkmal hier war das Abul-Fasul Mausoleum (anders das Serax-Baba Mausoleum oder das Abul-Fasil-Gusi Mausoleum). Das Mausoleum wurde im XI.-XII.Jht. über dem Grab des moslemischen Abul-Fasul Mystikers gebaut. Es war bekannt mit seinen prachtvollen Proportionen und Dekorierung, die dieses Mausoleum ein der bedeutendsten Denkmäler des Mittelalters machten. Bemerkenswert sind auch die Mausoleen von Yarti-Gümbes und Allamberdar.

Das Allamberdar Mausoleum (anders Almutasir Mausoleum) ist ein prächtiges Gebäude, das im XI. Jht. im Nordhorasan gebaut wurde. Es wurde im Architekturstil der Seldshukenregierung gebaut. Für den waren die Größe und das unordinäre Design der Fassade typisch. Die Fassade dieses Mausoleums ist reich mit ornamentaler Ausmauerung (es wurde verzierter Ziegel benutzt) dekoriert. Es scheint, daß das Portal auslädt. Die reine Ziegeltextur der ganzen Einrichtung macht das Mausoleum streng und festlich. Drinnen befindet sich nur ein Raum mit einem falschen Grabstein.

Gaurdak
Gaurdak ist eine kleine Stadt im Osten Turkmenistans zwischen dem Fluß Amudarja und Usbekistan praktisch im Pamir Vorgebirge.
Gaurdak`s Stolz ist das Repetek Naturschutzgebiet; es ist öde und sandig. Das wurde 1928 gegründet. Es befindet sich 70 km süd-westlicher von Türkmenabad in der Karakum Wüste um die Repetek Station herum und ist das heißte Ort Mittelasiens. Dieses Naturschutzgebiet wurde für Erhaltung und Schutz der Wüstenlandschaft mit ihrer Flora und Fauna gegründet; viele Flora-/ Faunavertreter wurden in die Rote Liste eingetragen. Zahlreiche Untersuchungen haben bestätigt, daß hier eine Meerlagune vor 150 Millionen Jahren in der Juraformation war; später trocknete sie aus; aber auf seiner Oberfläche wurden Dinosaurusspuren eingeprägt. Das Ort nennt man “Dinosaurusplateau”. Hier wurden 150 Dinosaurusspuren und Spuren von uralten Menschen entdeckt.

Auch hier befinden sich: der höchste Punkt Turkmenistans, Ayry-Baba Pik (3.139 m), die großartige Um-Bar-Depe Schlucht mit 28 m hohen Wasserfällen und eine unikale Kaynar-Baba Thermalquelle, die Kyrk-Gys Schlucht und zahlreiche Karsthöhlen. Zu den Naturdenkmälern gehören auch die Kara-Bogas-Gol Bucht, das uralte Usboy Fluß-bett und die bekannten Karlük Höhlen, die sich im westlichen Hügel des Kugitang-Tau Gebirgskammes befinden, der uralte Boyadag Schlammvulkan (13 km von Dechistan entfernt), die steilen Verwerfungen vom Groß Balchan Gebirge (900 m), eine Kolonie von Süßwasserkrabben in der Tschalsu Quelle im Klein Balchan Gebirge, die uralten Pistazienwälder im Kopet-Dag Naturschutzgebiet, der Badchys Talkessel und die unikale Er-Oylan-Dus Vertiefung, die von 300 m hohen Lehmabhängen umgeben und voll mit Salzwasser und –boden besetzt ist. Unter diesen Lehmabhängen erhöhen sich niedrige aber urwüchsige Kegel der uralten Vulkane.

Nochur
Das Nochur Gebiet ist das besonders attraktive und merkwürdige Ort Turkmenistans, das sich in vier Stunden Fahrt von Aschchabad im Westen des Kopet-Dag-Gebirges befindet. Nochur`s Besichtigung läßt niemanden gleichgültig und haltet lange im Gedächtnis. Wie jedes schönes Ort ist Nochur verbergt vor neugierigen Augen; um es zu besichtigen, muss man eine lange Entfernung überwinden. Nochur ist von vier Seiten von Bergen umgeben. Aber man vergißt alle Schwierigkeiten unterwegs, wenn man es anschaut. Laut einer Sage bekam dieses Ort seinen Namen vom christlichen Propheten Noä, dessen Arche nach der vierzig Tage Fahrt zum Berg Manoman angelegt hatte. Das Wort “Noch” oder “Nuch” bedeutet “Anstoß”, “Anprall”. Lokale Alteingesessene erzählen, daß die Nochur`s Natur so schön ist, weil Noäs Sohn Nuch in diesen Bergen alle Tiere entließ und Saatgüter pflanzte. Hier befindet sich der 53 m hohe Hur-Huri Wasserfall.

Noch eine eigenartige und interessante Besonderheit dieses Gebietes ist die Höhle namens “Dew Haus” (“Dew” heißt ein Dämon in orientalischer Kultur). Diese Höhle ist ein enger Spalt, der in die Dunkelheit geht. Man sagt, daß man hier in der Nacht geheimnissvolle und drohende Stimme hören kann. Genau hier befindet sich der höchste Punkt (namens “Drei Brunnen”) des Kopet-Dag Gebirges. Die Reise hierher hält lange im Gedächtnis.

Kuschka
Kuschka ist eine Stadt Turkmenistans, die von ca. 200 historischen und architektonischen Denkmälern umgeben ist. Besonders bedeutende Denkmäler sind: die Abiwerd Siedlung, die im Nordhorasan sich befand und über die in Chroniken während der arabischen Eroberung geschrieben ist, die Altyn-Depe Festung, die Gara-Depe-Siedlung, deren Denkmäler aus dem III.Jahrtausend v.Chr. datieren, das archeologische Namasga-Depe Gebiet, das schon im III.-II.Jht. existierte, das moderne Badchys Naturschutzgebiet.

Margusch
Vor fünftausend Jahren befand sich ein uralter Reich an der Stelle des modernen Marys; die Wissenschaftler zählen diesen Margusch Reich zu solchen uralten Zivilisationen wie Indien, Ägypten, Mesopotamien und China. Tatsächlich haben archeologische Ausgrabungen bestätigt, daß das Leben damals im Margusch Reich auf hohem Niveau war. Die Bevölkerung beschäftigte sich mit verschiedenen Handwerken; die Menschen dort waren tolle Meister. Hier existierte schon Schrifttum.

Im VII. Jahrtausend v.Chr. auf dem Murgab Delta entstanden erste Siedlungen. Gutes Klima trug zur Etwicklung der Landwirtschaft und Anbau von Getreide bei. Während der Ausgrabungen im ostlichen Teil der Karakum Wüste haben die Archeologen die Ruinen von Monumentalfestungen und –tempeln entdeckt; die Größe dieser Bauten standen nicht an der von Assyrien und Babylon nach. 1992 wurde die riesige Gonur-Depe Nekropole gefunden.

Gonur-Depe war eine uralte Hauptstadt aber hier befand sich keine Königsresidenz, sondern ein Wohnort eines Obergeistlichen. Diese Stadt datiert aus dem II.-I.Jahrtausend v.Chr. Damals war sie ein religiöses Zentrum; die Gläubige machten hierher Wallfahrten. Während der Ausgrabung Ende XX.Jht. wurden hier Hausgeräte, Spiegel, Kosmetikgefäße und Juwelierschmuck, Alabaster- und Keramikvasen gefunden, die aus dem III.Jahrtausend v.Chr. datieren.


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