Auf den höhenstraßen des Pamir-Gebirges

Wachankorridor und Pamir Highway
Abenteuerliche Jeep-Reise durch Pamir

 

Wo verläuft die Route: Tadschikistan, Kirgisistan; Pamir-Gebirges. Karte ansehen »»
Dauer Ihrer Reise: 10 Tage / 9 Nächte.
Die beste Zeit für die Reise: Juni - September.
Reiseroute, Städte: Duschanbe - Blausee - Kalai-Chumb - Chorog - Garm Tschaschma - Langar - See Yaschilkul -
- Murgab - Karakul-See - Osch.

Diese wunderbare Reise führt Sie durch einzigartige Bergpfade und zeigt Ihnen die Schönheiten der bezaubernden Welt des Pamir-Hochgebirges. Geheime Eckchen der jungfräulichen Natur, das Treffen der Kulturen, die Siedlungen im Hochgebirge und urwüchsige Lebensweise der Pamir-Einwohner - damit kann man diese Route bezeichnen.
Während dieser Jeep-Reise werden Sie die großartigen Berglandschaften sehen, den Atem der Hochgebirgswüste fühlen, die Grenze des Daseins erreichen, die Größe der Herrlichkeit der malerischen Schluchten und Seen spüren. Und nachdem Sie ins Meer der Grüne und Wärme ссs eintauchen, werden Sie in die Zivilisation zurückkehren.

Wachankorridor - ist das Territorium im Nord-Osten Afghanistans, das in der historisch-kulturellen Region Wachan der Provinz Badachschan liegt, die eine enge Übergang, sog. „Korridor“ zwischen Afghanistan und China bildet. Der Korridor trennt Tadschikistan im Norden vom Pakistan im Süden und bildet den Landstrich - ein strenges Hochgebirgsterritorium in Tälern der Flüsse Wachan und Pjandsch.

Während der Reise durch den berühmten Pamir-Highway, erreichen Sie die südliche Hauptstadt Kirgisistans - Osch, von da aus kann man auf Wunsch weiter fahren, in das Naturschutzgebiet des Tienschans, ins Reich der Alpenwiesen und endlosen Seen, außerirdischen roten Felsen und wunderbaren Wasserfälle.
Brechen Sie aus dem zivilisatorischen Netz aus und fühlen Sie den Maßstab des Hochgebirges!

  • Programm der Tour,
    Leistungen und Preise
  • Detaillierter Reiseverlauf
  • Häufig gestellte Fragen
  • Nützliche
    Information
  • Zusätzliche Exkursionen

 

Reiseverlauf:
Tag 1. Ankunft in Duschanbe.
Ankunft in der Hauptstadt Tadschikistans - Duschanbe, Empfang am Flughafen, Transfer und Unterbringung im Hotel. Stadtführung in Duschanbe: Rudaki-Park, Platz Somoni, Museum der Altertümer Tadschikistans. Abendessen im Restaurant. Übernachtung im Hotel.
Tag 2. Duschanbe - Blausee - Kalai-Chumb (260 km, 6-7 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Siedlung Kalai-Chumb durch den Blauen See. Mittagessen auf dem Weg. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.
Tag 3. Kalai-Chumb - Chorog (255 km, 6-7 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Stadt Chorog durch die Siedlung Ruschan. Mittagessen auf dem Weg, Ankunft in der Stadt Chorog. Stadtführung in Chorog: botanischer Garten, lokales Heimatmuseum und Basar. Abendessen. Übernachtung im Hotel.
Tag 4. Chorog - Garm Tschaschma (100 km, 2 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Richtung der Siedlung Ischkaschim, Besuch der Thermalquelle Garm Tschaschma. Mittagessen auf dem Weg. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus oder Sanatorium.
Tag 5. Garm Tschaschma (Wachankorridor).
Frühstück. Erholungstag. Mittagessen. Freizeit. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus oder Sanatorium.
Tag 6. Garm Tschaschma - Langar (170 km, 4-5 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Siedlung Langar, unterwegs Besuch der Thermalquelle Bibi Fatima. Besichtigungen in Schamga: Grab, rekonstruiertes Haus von Sufi Mubarak Kadam, und Stein, der 700 Jahre lang als Sonnenuhr benutzt wurde. Picknick auf dem Weg. Ankunft in Langar. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.
Tag 7. Langar - See Yaschilkul - Murgab (250 km, 7-8 Stunden).
Frühstück. Fahrt zum See Yaschilkul, Besichtigung des Sees. Danach Fahrt nach Murgab (3600 m) - die höchste Gebirgssiedlung in Tadschikistan und Zentralasien, auf dem Weg muss man den Hochgebirgspaß Jangidawon (4427 m) überwinden, von hier aus bietet sich eine Aussicht auf den höchsten Punkt dieses Gebiets - Pik Mustagh-Ata (7546 m). Mittagessen unterwegs. Ankunft in Murgab.
Tag 8. Murgab - Karakul-See - Siedlung Karakul (160 km, 5-6 Stunden).
Frühstück. Fahrt entlang der Flüsse Murgab und Akbaital, weiter durch den Paß Akbaital (4655m) in die Siedlung Karakul. Unterwegs kann man verschneite Aussichten des Bergrückens Sarykol, den Hochgebirgssee Karakul (3914 m) sehen. Mittagessen auf dem Weg. Ankunft in der Siedlung Karakul. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.
Tag 9. Karakul-See - tadschikisch-kirgisische Grenze „Kysyl-Art“ - Osch (280 km, 8 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Richtung Osch durch den Paß Kysyl-Art (4280 m). Abstieg in das Alajskaja Tal zur tadschikisch-kirgisischen Grenze. Übergang der Grenze. Empfang auf der kirgisisch-tadschikischen Grenze an der Grenzkontrollstelle „Kysyl-Art“ und Fahrt nach Osch durch die Siedlung Sarytasch. Ankunft in Osch. Unterbringung und Nacht in einem Gasthaus.
Tag 10. Osch. Abreise.
Frühstück. Abhängig von der Zeit der Abreise Stadtführung in Osch: heiliger Berg Suleiman, Haus von Babur, lokales Heimatmuseum. Weiterer Transfer zum Flughafen. Abreise.

Zusätzliche Optionen: Trekking, Hiking, Reiten, Strandurlaub am Ufer des Hochgebirgssees Issyk-Kul.

Reisepreis in USD pro Person:

Gruppe 1 2 3-4 5-6 7-9 10-15 Einzelzimmerzuschlag
Hotels 2-3* 2695 1540 1375 1155 1070 990 + 250 USD pro Person

Im Reisepreis sind inkl.:

Unterbringung im Doppelzimmer mit Frühstück in Hotels;
Unterbringung in den Gasthäusern, 3-4 Personen im Zimmer;
Besichtigungen laut Programm;
Reiseleiter während der ganzen Tour;
Eintrittsgelder für Besichtigung von Denkmälern und Museen laut Programm;
Verpflegung - Vollpension;
Alle Fahrten und Transfers laut Programm in komfortablem Fahrzeug mit einer Klimaanlage;
Mineralwasser für jeden Tag der Reise;
Souvenirs.

Im Reisepreis nicht inkl.:

Kosten für internationale Flüge;
Visagebühren;
Medizinische Kosten und Versicherung;
Anmeldung auf dem Territorium Tadschikistans - 35 USD/pro Person;
Genehmigung für den Besuch des Berg-Badachschans - 20 USD/pro Person.

Hotels.
- 2-3* Hotels - kleine komfortable Hotels im nationalen Stil. Hier gibt es absolut alles für guten Aufenthalt. Die Hotels dieser Klasse bieten einen warmen und wohlwollenden Empfang in Atmosphäre der Zuhause an.
- Unter den Gasthäusern versteht man volles Eintauchen in das Alltagsleben und die Lebensweise der lokalen Einwohner. Es wird die Unterbringung von 3-4 Personen pro Zimmer angeboten. Man übernachtet auf den traditionellen Matratzen - Kurpatscha - mit notwendigen Bettwäschen. Toilette und Badezimmer befinden sich im Hoff des Hauses. Der Mangel des 5-Sterne-Komforts in derartigen Gasthäusern wird durch die Gastfreundschaft der Hauswirte ersetzt.

Diese Route beabsichtigt folgende Art der Unterkunft:

Stadt Hotels 2-3*
Duschanbe Gulistan Reise Hotel 3*+ oder ähnliches
Kalai-Chumb Nationale Häus
Chorog Dehli Darbor Hotel 2+* oder ähnliches
Garm Tschaschma Nationale Häus
Langar Nationale Häus
Murgab Nationale Häus
Karakul Gasthäus
Osch Sunrise Osch Hotel 3* oder ähnliches

 

DETAILLIERTER REISEVERLAUF:

Tag 1. Ankunft in Duschanbe.
Ankunft in der Hauptstadt Tadschikistans - Duschanbe, Empfang am Flughafen, Transfer und Unterbringung im Hotel. Stadtführung in Duschanbe: Rudaki-Park, Platz Somoni, Museum der Altertümer Tadschikistans. Abendessen im Restaurant. Übernachtung im Hotel.

Genau in der urwüchsigen Hauptstadt Tadschikistans - Duschanbe beginnt unsere interessante Reise durch das Pamir-Gebirge.
Von der Stadt Duschanbe wurde zum ersten Mal in den archäologischen Quellen Anfang des XVIII. Jahrhunderts erwähnt, obwohl es hier viele Denkmäler der griechisch-baktrischen Periode sowie die Spuren der mittelalterlichen Siedlungen gefunden wurden.
Ursprüngliche Siedlung am Ort der Stadt hat auf der Kreuzung entstanden, wo montags ein großer Basar organisiert wurde, von hier aus kam auch der Name der Stadt („Duschanbe“ heißt „Montag“ aus Tadschikischem).
In dieser großen Stadt Tadschikistans die Plätze atmen Geschichte, und die antiken Burgen und Museen können über das Leben der Zivilisationen erzählen, die auf der Erde vor Tausenden Jahren existiert haben.
Hier hatte seinen großen Staat der Vertreter der Dynastie von Samaniden - Ismail Somoni gegründet, zu seinen Ehren wurde die Nationalwährung Tadschikistans (Somoni) genannt und der hohe Pik Pamirs umbenannt - der ehemalige Pik Kommunismus (7495 m), der vom Jahre 1998 Pik Ismail Somoni genannt wird. Heute ist Duschanbe eine moderne Hauptstadt, große sonnige Stadt mit entwickelter Infrastruktur, die sehr viele Straßen, Prospekte und Plätze hat, die zu Ehren der Dichter und Schriftsteller genannt sind.
Während der Besichtigung in Duschanbe besuchen Sie den Park Rudaki - der wichtigste Stadtgarten; Platz Somoni, wo das majestätische Denkmal von Ismail Somoni gebaut wurde - der weise Regent mit dem glänzenden Zepter in der Hand kommt aus dem 40-Meter-hohen vergoldeten Bogen; das Museum der Altertümer Tadschikistans, wo die reiche Exposition der auf dem Territorium Tadschikistans gefundenen archäologischen Materialien vorgestellt ist. Das Hauptexponat des Museums ist die riesige Statue „Buddha in Nirwana“, 12,85 Meter lang und 5,5 Tonnen schwer.
Übernachtung im Hotel.

Tag 2. Duschanbe - Blausee - Kalai-Chumb (260 km, 6-7 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Siedlung Kalai-Chumb durch den Blauen See. Mittagessen auf dem Weg. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.

Das Ziel des heutigen langen Wegs ist die Siedlung Kalai-Chumb, aber unterwegs machen wir einen Halt bei einem wunderbar malerischen Blauen See, der vom massiven Pamir-Gebirge umgeben ist. Weiter auf der Bergserpentine fahren wir durch die Schlucht Chaburabat, die Tiefe davon erreicht 3252 Meter! Nach der Ankunft in Kalai-Chumb unterbringen wir uns in einem gemütlichen nationalen Haus, wo wir ein tolles Abendessen essen, das von echten Pamir-Einwohnern zubereitet wird.

Kalai-Chumb ist die städtische Siedlung, die auf der Grenze mit Tadschikistan liegt, 368 km von Duschanbe entfernt, in der Nähe von der Einmündung des Flusses Chumbob in Pjandsch. Kalai-Chumb ist das Zentrum des Darwaz-Bezirks des autonomen Gebiets Tadschikistans Berg-Badachschan mit der Einwohnerzahl 2 Tausend Menschen, befindet sich 1200 m hoch, und sein Name wird als “Burg am Krugboden“ übersetzt.
Das Städtchen wurde im XV. Jahrhundert am Fluss Chumbob gegründet, und bis Mitte XIX war es die Hauptstadt des unabhängigen tadschikischen Reiches Darwaz („Darwaz“ bedeutet „Tor“). Kalai-Chumb ist der Verkehrsknotenpunkt, wo sich die Straßen kreuzen, die dieses Gebiet mit anderen Gebieten Tadschikistans verbinden. Es gibt auch der Flughafen hier.
In dem Darwaz-Bezirk ist die Landwirtschaft sehr gut entwickelt. Hier züchtet man Getreidekulturen, Wassermelonen und Süßmelonen, Gemüse und Obst. In Kalai-Chumb können Sie ausgewählte Granatäpfel, Ingwer, Dattelpflaumen, Pistazien und Mandel, die in der Umgebung gesammelt wurden, kaufen.
Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.

Tag 3. Kalai-Chumb - Chorog (255 km, 6-7 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Stadt Chorog durch die Siedlung Ruschan. Mittagessen auf dem Weg, Ankunft in der Stadt Chorog. Stadtführung in Chorog: botanischer Garten, lokales Heimatmuseum und Basar. Abendessen. Übernachtung im Hotel.

Der Endpunkt heutiger Fahrt ist die Stadt Chorog, und auf dem Weg besuchen wir die Siedlung Ruschan, auch als Wamar bekannt. Hier besuchen wir die Ruinen der Festung des XIX. Jahrhunderts - Kala-i-Wamar (die Höhe der Mauern ist 6 Meter), wo sich Anfang des XX. Jahrhunderts russische Besatzung der Pamir-Abteilung befand. Nachdem wir Chorog erreichen, werden wir in Zimmern des Hotels unterbringen und uns nach dem langen Weg entspannen.

Chorog ist das Verwaltungszentrum des Berg-Badachschan-Gebiets Tadschikistans (vom Jahre 1925), sehr schöne grüne Stadt mit riesigen Pappeln und ungewöhnlichen traditionellen Pamir-Häusern am Stadtrand, ein regionales Zentrum der Regierung, des Handels, der Verkehr und natürlich der Ausbildung. Chorog liegt am Boden der tiefen Schlucht auf der Höhe 2200 Meter, nicht weit von der Einmündung des Flusses Gunt in Pjandsch, 525 km von der Hauptstadt der Republik - Duschanbe entfernt. Dank der Lage in der tiefen Bergschlucht, ist die Stadt von starken Winden und kalten Temperaturen in der Winterzeit geschützt. Der Sommer ist hier gewöhnlich warm und trocken.
Chorog wird Ihnen ganz bestimmt mit seinen zahlreichen Gärten gefallen: Hunderte von Apfelbäumen, Aprikosen- und Maulbeerbäumen schaffen seine schöne grüne Kleidung. Obwohl das Lebensniveau in der Stadt relativ niedrig ist, wurden hier in den letzten Jahren mehrere neue Hotels und Gasthäuser gebaut, sowie Internet-Cafés und Restaurants mit tadschikischer Küche.
Über dem östlichen Teil von Chorog auf der Höhe von 2320 m ü.d.m., auf den am Ufer gelegenen Terrassen des Flusses Schachdara befindet sich der berühmte botanische Garten Pamirs, der mit seiner Höhe den zweiten Platz in der Welt hat (nach dem botanischen Garten in Nepal), mit einzigartigen Pflanzen, die aus verschiedenen Eckchen des Planeten gebracht wurden. Den Garten, das lokale Heimatmuseum und Basar besuchen wir heute während unserer Stadtbesichtigung in Chorog.

Tag 4. Chorog - Garm Tschaschma (100 km, 2 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Richtung der Siedlung Ischkaschim, Besuch der Thermalquelle Garm Tschaschma. Mittagessen auf dem Weg. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus oder Sanatorium.

Nicht weit vom Chorog, an der westlichen Abdachung des Schachdarinskij-Bergrückens des Pamir, am rechten Ufer des Flusses Garm-Tschaschma befindet sich gleichnamiges Sanatorium Zentralasiens - „Garm-Tschaschma“, das mit den heißen Thermalquellen berühmt ist. Die Quellen Garm Tschaschma liegen in der Umgebung der majestätischen Bergrücken des Pamir, deren Abhänge mit Fichtenbäumen, wilden Rosen, Büschen der schwarzen Johannisbeeren, Berberitze und Sanddorn bedeckt sind. Die auf der Höhe von 2770 m liegenden Thermalquellen haben die Form der Naturwannen. Wannen sind mit märchenhaften weißen Tropfsteinen gemauert - das ist die Karbonat-Ablagerung, so dass man den Eindruck hat, in den kleinen Eissee einzutauchen. Bevor auf der Oberfläche zu erscheinen, fließt das Wasser durch die tiefen Klüfte der antiken Kristallstrukturen, mit Schwefelwasserstoff, Kieselsäure, Barium, Aluminium, Fluor und mit anderen aktiven Mikro- und Makroelementen gesättigt.

Die Temperatur des hyperthermischen Mineralwassers mit Schwefelwasserstoff, Kohlensäure und Kiesel in den Quellen Garm Tschaschma erreicht +64°С.
Besuch dieses einzigartigen Ortes hilft Ihnen die Gesundheit zu tonisieren. Denn ein Mineralbad schenkt nicht nur die Heilwirkung, sondern auch schützt die Immunität. Heilschwefelwasser der lokalen Thermalquellen sind besonders effektiv bei der Behandlung der Hautkrankheiten, sowie der Erkrankungen des Schütz- und Bewegungsapparats, der Atmungsorgane und des Herz-Kreislaufsystems. Außerdem gibt den Heileffekt die reinste Bergluft, die ein bisschen verdünnt auf dieser Höhe ist. Und mildes Klima und wunderbare Landschaften tragen dazu bei, sich zu entstressen, den Mangel an positive Emotionen aufzufüllen, die Harmonie dem Körper und der Seele zu schenken.

Außer den Thermalquellen gibt es in Garm-Tschaschma kalte Mineralquellen (Chosguni, Tschursch, Sund) mit dem karbonisierten Trinkwasser (Narsan), das man als Tafelwasser benutzt.
Wir können in einem nationalen Haus oder Sanatorium übernachten, zur Auswahl.

Tag 5. Garm Tschaschma (Wachankorridor).
Frühstück. Erholungstag. Mittagessen. Freizeit. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus oder Sanatorium.

Heute entspannen wir uns von den Autos und Fahrten, und haben unsere Freizeit in diesem Paradies. 60 km von den Garm-Tschaschma-Quellen befindet sich die Siedung Ischkaschim - das Zentrum des Ischkaschim-Bezirkes des Berg-Badachschans. Von hier aus beginnt das berühmte Wachan-Tal (Wachan, Wachankorridor) - selten besuchtes Gebiet, das zur historisch-kulturellen Region des Berg-Badachschans gehört und entlang dem Oberlauf der Flüssen Pjandsch und Wachan liegt.
Wachankorridor ist ein Landstrich, der Afghanistan mit China verbindet und durch das Territorium Badachschans erstreckt, er ist im Norden von dem Pamir-Gebirge, und im Süden von dem Gindukusch-Gebirge abgegrenzt.
Laut dem Vertrag zwischen dem Britischen Reich und dem Russischen Reich hat man Ende des XIX. Jahrhunderts beschlossen, diesen schmalen Korridor dem souveränen Afghanistan zu übermitteln. Er wurde zur neutralen Zone zwischen Russisch-Zentralasien und Britisch-Indien. Dieses Hochgebirgsterritorium in den Tälern der Flüsse Wachan und Pjandsch ist 210 km lang und 20 bis 50 km breit und trennt heutzutage Tadschikistan vom Pakistan ab. Auf dem Territorium des Hochgebirgswachankorridors gab es nie Kriegshandlungen wegen seiner besonderen geographischen Lage und strengen Naturbedingungen: Winter beginnt hier schon Ende September (die Temperatur kann bis -30°С sinken), und im Sommer ist die Luft im Tal bis +30°С warm. Heute ist der Wachankorridor bei den Alpinismus-, Trekking-Fans und Denjenigen, die andere Arten des Aktivurlaubs bevorzugen, besonders populär und beliebt.
Ungewöhnlich interessant für die Touristen sind auch arische Völker, die das Wachan-Gebiet bewohnen: ihre Kultur hat in sich die merkwürdige Mischung verschiedener Religionen, Traditionen und Systeme aufgenommen, dabei bewahrt sie das Gefühl der Einheit und Harmonie mit umgebenden majestätischen Bergen. In der Geschichte des Wachans gibt es Spuren von Alexander von Makedonien und seinen Truppen, die griechischen Buddhismus verbreiteten; und die Spuren von Buddhisten-Tibeter, die hier riesige Klöster gegründet haben; sowie Araber, die Islam gebracht haben; mongolische Eroberer, deren Hilfe die Sunniten und Ismailiten während der Kampf gegeneinander benutzt haben.
Der Besuch des Wachankorridors gibt Ihnen die Möglichkeit die unvergleichbare strenge und stolze Schönheit des Hochgebirges zu bewerten.

Tag 6. Garm Tschaschma - Langar (170 km, 4-5 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Siedlung Langar, unterwegs Besuch der Thermalquelle Bibi Fatima.
Besichtigungen in Schamga: Grab, rekonstruiertes Haus von Sufi Mubarak Kadam, und Stein, der 700 Jahre lang als Sonnenuhr benutzt wurde. Picknick auf dem Weg. Ankunft in Langar. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.

Es ist schon Zeit sich auf den weiteren Weg zu begeben. Heute haben wird die Fahrt durch das Wachantal in die Siedlung Langar vor, aber unterwegs machen wir mehrere interessante Haltepunkte. Der erste Halt - Thermalquelle Bibi Fatima, die 90km östlich vom Ischkaschim in der Siedlung Jamtschun liegt. Selbst die Quelle ist von den Legenden über ihre wundertätigen Eigenschaften umgeben, und der Name „Bibi Fatima“ ist mit der Frau des Propheten Muhammed verbunden. Das Wasser aus der Quelle, deren Temperatur ganzjährig nicht weniger als +40°С ist, enthält Radon und andere Mineralstoffe, was seine unikale Heileigenschaften bedingt.

Die Quelle sprudelt direkt aus dem Fels in zwei Plätzen, die die lokalen Einwohner als „Fatimas Flußarme“ bezeichnen. Neben der Quelle gibt es Infrastruktur: Schwimmbad, Umkleidekabinen und Erholungsräume. Hier kann man auch die Treppe runtergehen und kalte erfrischende Dusche unter dem kleinen natürlichen Wasserfall nehmen.
Nächster Halt - Siedlung Schamg, wo wir die Gruft und das rekonstruierte Haus des Sufi Mubarak Kadam besuchen. Sufi Mubarak Kadam (1843 - 1910) war der Wissenschaftler und Erfinder, genialer Dichter und Musiker, der hier Muborak Wachanskij genannt wird. Im Museum sind die Musikinstrumente und vom Muborak handgefertigter Webstuhl, sowie seine Bucher und Lebensgegenstände gesammelt.

Nicht weit von seinem Haus befindet sich der alte Stein mit einem Loch, der von alters her als Sonnenuhr und Kalender benutzt wurde. Mit denen Hilfe konnte Muborak Kadam die kalendarischen Feiertage identifizieren.
Bei der Ankunft in der Siedlung Langar werden wir uns in einem Nationalhaus unterbringen.

Langar ist die Hochgebirgssiedlung des Wachan-Tals im Süd-Pamir. Liegt auf der Höhe 3000 m und ist von allen Seiten mit Sechstausender des Pamir und Gindukusch umgeben. Langar ist von Wachaner bewohnt und mit ihrer Höhlenmalerei berühmt. Hier wurden mehr als 6000 Felsbilder gefunden, wo die Szenen der Jagd, Karawanen und Reiter dargestellt sind.
In Langar kann man auch lokales Heimatmuseum und die Gruft von Schoch Kambari Oftab besichtigen. Er hat hierhin Ismailismus gebracht. Das Mausoleum ist der Kultplatz des Bergvolkes, hier werden bisher alte Ritualen durchgeführt, und auf dem Altar kann man das Horn des Bergziegenbockes sehen.

Tag 7. Langar - See Yaschilkul - Murgab (250 km, 7-8 Stunden).
Frühstück. Fahrt zum See Yaschilkul, Besichtigung des Sees. Danach Fahrt nach Murgab (3600 m) - die höchste Gebirgssiedlung in Tadschikistan und Zentralasien, auf dem Weg muss man den Hochgebirgspaß Jangidawon (4427 m) überwinden, von hier aus bietet sich eine Aussicht auf den höchsten Punkt dieses Gebiets - Pik Mustagh-Ata (7546 m). Mittagessen unterwegs. Ankunft in Murgab.

Der Hauptpunkt der Besichtigung heute ist der See Yaschilkul (Grüner See) - einer der schönsten Seen des Süd-Pamir, der auf der Höhe 3734 m liegt. Das Wasser ist sauber und transparent, seine Temperatur beträgt sogar im Sommer nicht mehr als +14°С. Im See gibt es Fische: Schizopygopsis stoliczkai, tibetischer Saibling (Nemacheilus stoliczkai), Schizothorax.

Der See Yaschilkul hat vermutlich früher als im XIII. Jahrhundert entstanden, zur Folge eines starken Erdbebens und des Einsturzes. Der Bruch der zerstörten Felsen hat den Fluss Alitschur abgetrennt und dabei einen hohen Damm gebildet. Diese Version bestätigen auch die Schriften in arabischer Sprache, die auf den Felsen über dem See gefunden wurden.
Aus dem See Yaschilkul fließt der Fluss Gunt, der danach in den Fluss Pjandsch mündet (Stromgebiet des Amudarja).
Weiter fahren wir nach Murgab (3600 m) - die höchste Gebirgssiedlung in Tadschikistan und dem ganzen Mittelasien, auf dem Weg dazu muss man noch den Gebirgspaß Yangidawon (4427m) überwinden. Von hier aus bietet sich eine Aussicht auf den höchsten Punkt dieses Bezirkes - Pik Mustagh-Ata (7546 m). Murgab liegt auf der Murgaber Hochebene und wurde Ende des XIX.
Jahrhunderts als Pamir-Posten des Russischen Reiches gegründet. Hier erstreckt sich der berühmte Pamir Highway, der Tadschikistan mit Kirgisistan, Afghanistan und China verbindet. Das Wetter in Murgab gekennzeichnet sich durch wesentliche Unterschiede: Temperatur im Winter kann bis - 50°С sinken, im Sommer bis + 40°С steigen. Hier herrschen ständige Winde, und Gewitter- oder Schneewolke kann jederzeit kommen. Trotz den strengen Wetterbedingungen wohnen in Murgab ungefähr 4000 Menschen. Im Wesentlichen sind das ethnische Kirgisen, aber sie wohnen in den Häusern, die mehr für Tadschiken üblich sind.
In Murgab gibt es Gasthäuser, Cafés, sowie ein Basar und die Handwerkerläden, wo man einzigartige von den Pamirer handgemachte Sachen kaufen kann: handgemachte Teppiche, kirgisische traditionelle Hüte (Kalpak), Taschen, nationale Stickerei und andere Gedenksouvenirs.

Tag 8. Murgab - Karakul-See - Siedlung Karakul (160 km, 5-6 Stunden).
Frühstück. Fahrt entlang der Flüsse Murgab und Akbaital, weiter durch den Paß Akbaital (4655m) in die Siedlung Karakul. Unterwegs kann man verschneite Aussichten des Bergrückens Sarykol, den Hochgebirgssee Karakul (3914 m) sehen. Mittagessen auf dem Weg. Ankunft in der Siedlung Karakul. Abendessen und Übernachtung in einem Nationalen Haus.

Heute unternehmen wir eine Fahrt über den Hochgebirgspass Ak-Baital (4655 m) zum malerischen abflusslosen See Karakul (türkisch „Schwarzer See“), der nördlich von Murgab auf der Höhe 3914 m über dem Meeresspiegel liegt, was 100 m höher als der berühmteste Hochgebirgssee Titikaka in Anden ist!
Außerdem hat der größte eis-tektonische See eine Fläche von 380 km2 ohne Inseln und maximale Tiefe - ungefähr 240 m. Der See Karakul ist von menschenleeren felsigen Bergrücken umgeben, die sich im Westen dem See nähern und im Osten mehrere Kilometer entfernt sind.
Der Karakul-See hat infolge des Meteoritenfalls ungefähr vor 25 Millionen Jahren entstanden. Der Krater hat einen Durchmesser von 45 km.
Eine interessante Besonderheit des Karakul besteht darin, dass die Ufer mehrere Kilometer lang auf dem Eis beruhen. Das Eis liegt sogar am Grund des Sees. Allmählich tauen die Eisen an den Ufern, infolgedessen bilden sich Bruchstellen, Wasserstraßen, kleine Seen, und von den Ufern trennen sich die Inseln ab, selbst der See Karakul ändert allmählich seine Größen.
Karakul-Bergkessel ist auch dadurch bemerkenswert, dass es der meist menschenleere Ort im Pamir ist.
Hier fallen sehr wenige Niederschläge - ungefähr 20mm pro Jahr.
Wir übernachten in einem nationalen Haus in der Siedlung Karakul.

Tag 9. Karakul-See - tadschikisch-kirgisische Grenze „Kysyl-Art“ - Osch (280 km, 8 Stunden).
Frühstück. Fahrt in die Richtung Osch durch den Paß Kysyl-Art (4280 m). Abstieg in das Alajskaja Tal zur tadschikisch-kirgisischen Grenze. Übergang der Grenze. Empfang auf der kirgisisch-tadschikischen Grenze an der Grenzkontrollstelle „Kysyl-Art“ und Fahrt nach Osch durch die Siedlung Sarytasch. Ankunft in Osch. Unterbringung und Nacht in einem Gasthaus.

Heute verlassen wir das Territorium Tadschikistans und betreten den Boden Kirgisistans. Nach der Überwindung des Passes Kysyl-Art (4280 m), steigen wir in das Alai-Tal zur tadschikisch-kirgisischen Grenze ab. Beim Abstieg bieten sich von dem Gebirgspass erstaunliche Aussichten auf die Gletscher und verschneite Bergrücken!

Nach allen Vormalitäten überqueren wir den Kontrollpunkt „Kysyl-Art“ und fahren durch die Siedlung Sarytasch nach Osch.
Die Siedlung Sarytasch befindet sich in dem Alajski-Bezirk des Osch- Gebiets Kirgisistans, auf der Höhe 3150 m ü.d.M., auf der Kreuzung der Hauptstraßen im Pamir.

Durch Sarytasch vom Norden nach Süden erstreckt sich der Pamir Highway, über dem erreichen wir bald den Pass Taldyk (3615m) durch Alajskij-Bergrücken. Hierher zum Taldyk wird das Auto entlang der malerischen Serpentine hochfahren, und mehr und mehr das wunderschöne Panorama der umgebenden Pracht öffnen. Hier zeigt Ihnen Pamir eine ganz andere Schönheit: mächtiges zugespitztes Gebirge mit den orangen Felsen, dem Sanddorn-Dickicht, stürmische Flüsse, die Jahrhunderte lang an ihren Ufern großartige Bergschluchten geschaffen haben - von der Anschauung hiesiger Schönheit stockt der Atem!

Im Zuge der Annäherung zum Osch werden die Berge niedriger, die Luft wird wärmer. Und bald nach der nächsten Kurve sehen Sie keinen Gebirgszug von Pamir mehr, der schon so gewohnt ist, sondern allmählich ebnende Fergana-Tal.
Sie werden von der warmen und gastfreundlichen Stadt Osch mit ihren reifen Wasser- und Honigmelonen, Mittagshitze und samtweichen Sternenächten begrüßt! Hier werden Sie zum ersten Mal in den letzten Tagen zurück in die Zivilisation eintauchen: mehrere Cafés und Restaurants, Hotels, Geschäfte, Basar und freier Internetzugang.

Osch ist eines der alten Stadtzentren Zentralasiens, und ohne Zweifel, das uraltes in Kirgisistan. Archäologische Funde zeugen davon, dass die Stadt mindestens 3000 Jahren existiert. Im X. Jahrhundert zählte Osch zur drittgrößten Stadt im Fergana-Tal, und war ein Kreuzungspunkt der Karawanenwege aus Indien und China nach Europa - der Großen Seidenstraße.

Tag 10. Osch. Abreise.
Frühstück. Abhängig von der Zeit der Abreise Stadtführung in Osch: heiliger Berg Suleiman, Haus von Babur, lokales Heimatmuseum. Weiterer Transfer zum Flughafen. Abreise.

Heute am Vormittag werden wir uns mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt Osch bekannt machen.
Von drei Seiten ist Osch mit den Hügeln und nicht hohen felsigen Ausläufern des Alai-Bergrückens umgeben. Während Sie sich fast unter dem „Dach der Welt“ befinden, können Sie überall den Atem des mächtigen und majestätischen Pamir-Alai-Gebirges fühlen. Aber der Hauptnachweis deren Anwesenheit ist der fünfköpfige Suleiman-Berg (Suleiman-Too), der sich im Zentrum der Stadt erhebt. Das ist einer der Ausläufer des Alai-Bergrückens, der einen mehr als 100 Meter hohen Fels bildet. Der Berg Suleiman-Too („Berg von Suleiman“, des biblischen Zaren Solomon) wurde im Juni 2009 zum ersten Denkmal des UNESCO-Weltkulturerbes im Land. Es gilt, dass hier der Prophet Suleiman sich an den Herrn gewendet hat. Und auf den Steinen sind die Spuren seiner Stirn und Knien geblieben. Über diesen für alle Muslimen heiligen Platz hat der Muhammad Sachiriddin Babur (1483-1530), der Urenkel Amir Timurs und der Gründer des Mogulreiches, eine kleine Chudschra (Zelle) mit dem Mihrab gebaut, wo sich heutzutage unitarische Moschee Tachti-Suleiman aus weißem Stein erhebt und das nach Archivalien wiederherstellte „Babur-Häuschen“.

Hier existierte einer der früheren Tempel der zoroastrischen Wasser-Feueranbetung (Tempel des Flusses Ochscho, und Feuer). Wahrscheinlich kommt der Name der Stadt eben von diesen Worten. Hunderte Felszeichnungen sind auf den felsigen Bergen, Steinplatten, an den Wänden der Höhlen und Grotten gemeißelt. Von der Spitze des Suleiman-Berges bietet sich eine wunderbare Aussicht: unten - rasendes Stadtleben, in der Ferne - ruhig und sicher atmendes Gebirge.

Nun ist unsere wunderbare Reise durch berühmtes Gebirge Asiens - Pamir - zu Ende gekommen. Wenn Sie genug Zeit haben, besuchen Sie unbedingt das Tienschan-Gebirge, um im vollen Maße den Unterschied zwischen der strengen Landschaft des Hochgebirges und den bunten Farben der Alpinwiesen und dichten Wäldern, die die großartigen Schluchten bedecken, zu spüren.
Hiesige urwüchsige Schönheit ist vollkommen. Die Weisheit und Harmlosigkeit der Menschen, die in der Harmonie mit der Natur wohnen, sind rein und unbefangen. Darum fahren hierhin die Stadteinwohner, die fühlen, dass sie von der Erde abgetrennt sind, dass sie etwas Wichtiges verlieren, dass die Wahrheit nicht in der Stadt ist und die Stadt vergeblich sehr viel Energie wegnimmt. Aber die Berge schenken diese Energie.

Wir warten auf Ihre Rückkehr unter dem Dach der Welt!

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN:

1

Muss man unbedingt eine Anmeldung (Registrierung) während der Aufenthalt in der Republik Tadschikistan machen?
Ausländische Touristen, die ein Touristenvisum haben (T), können sich in Tadschikistan bis zu 30 Tagen ohne der temporären Anmeldung befinden. Die Inhaber der anderen Visakategorien, sowie die Staatsangehörige der GUS-Staaten, außer Kasachstan und Kirgisistan müssen innerhalb von 3 Tagen nach der Einreise eine Anmeldung am Aufenthaltsort erledigen. Die Anmeldung können die Polizisten auf der Straße prüfen, sowie die Grenzsoldaten bei der Abreise aus dem Land. Bei fehlender Anmeldung gibt es teure Strafen.

2

Welche Unterlagen und Formen muss man obligatorisch bei der Einreise/Abreise aus Tadschikistan ausfüllen?
Bei der Einreise nach Tadschikistan muss der ausländische Staatsangehörige die Migrationskarte ausfüllen, die im Flugzeug oder bei der Ankunft im Flughafen erteilt wird, sowie auch die Zollerklärung. Bei der Ausreise aus dem Land muss man den Mitarbeitern der Grenzkontrollstelle die Migrationskarte und Zollerklärung, die bei der Einreise ausgefüllt wurden, anzeigen.

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Einfuhr und Ausfuhr von welchen Waren ist in Tadschikistan verboten?
Wie in übrigen Ländern darf man nach Tadschikistan pornographische Materialien, Drogen, Waffen, Munition und verfassungswidrige Druckschriften nicht einführen. Sogar die Medikamente, die die Betäubungsmittel enthalten darf man nicht einführen. Die Ausnahme dafür ist das Vorhandensein bei der Person des ärztlichen Rezepts.
Man darf alles, außer den Lebensmitteln, Edelsteinen, Gold und Mineralien ausführen. Für ausländische Bürger ist es auch verboten, nationale Währung Tadschikistans - Somoni auszuführen. Wenn Sie einen Wunsch haben eine Juwelierware als Souvenir zu kaufen, muss man die Genehmigung für den Ausfuhr bekommen, sowie die Bestätigung, dass es kein Kulturgut ist.

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Darf man Alkoholgetränke und Zigaretten nach Tadschikistan bringen?
Man darf nicht mehr als 1 Liter Alkohol pro Person einführen, Zigaretten - 1 Block pro Person.

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Wie viel Bargeld in ausländischer Währung darf man nach Tadschikistan einführen und ausführen?
Mitfuhr der ausländischen Währung ist nicht beschränkt. Wenn die mitgeführte Summe mehr als 5000 USD oder Äquivalent in anderer Währung beträgt, muss sie angemeldet werden. Aber bei der Einreise empfehlen wir Ihnen in die Zollerklärung aller mitgeführten Gelder einzutragen. Denn in jedem Fall hat ein Ausländer das Recht effektive Währung in dem Betrag maximal auszuführen, den er mitgeführt hat. Bei der Ausreise aus dem Land muss man die Summe von mehr als 500 USD schon deklarieren. Hier gibt es auch eine Bemerkung: aus Tadschikistan darf man nicht mehr als 2000 USD - Bargeld ohne zusätzlichen Dokumenten ausführen. Bei der Ausfuhr von mehr als 2000 USD muss man an der Zollstelle die Dokumente vorzeigen, die die Legalität der Herkunft der Summe bestätigen. Als so ein Dokument gilt unter anderem die Zollerklärung, die die Einfuhr des Bargelds in ausländischer Währung oder Valutawerte nach Tadschikistan bestätigt.

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Welche Währung wird auf dem Territorium Tadschikistan benutzt? Wo kann man ausländische Währung wechseln?
Auf dem Territorium Tadschikistans werden alle Operationen in der nationalen Währung - Somoni durchgeführt. Ausländische Währung kann man in den Banken der Großstädte und zahlreichen Geldwechselkassen, die man fast in jeder Ortschaft der Republik finden kann, wechseln. Auf den Straßen und Basaren wird es nicht empfohlen Devisengeschäfte vorzunehmen.

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Kann man auf dem Territorium Tadschikistans eine Kreditkarte bei den Zahlungen für Waren und Dienstleistungen benutzen?
Kreditkarten Visa und Master Card werden in einigen Hotels und Supermärkten nur in Duschanbe und Chodschent akzeptiert. Geldautomaten kann man auch nur in diesen zwei Städten finden.

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Welche Zeitverschiebung ist in Tadschikistan?
+5 GTM

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Können ausländische Bürger die Mobilfunk-Rufnummer in Tadschikistan anschließen? Funktioniert der Mobilfunk überall in Tadschikistan?
In Tadschikistan funktionieren neun Mobilfunkanbieter, die das internationale Roaming von allen globalen Mobilfunkanbietern unterstützen. Aber eine SIM-Karte des lokalen Mobilfunkanbieters ist für einen Ausländer problematisch zu kaufen. In meisten Fällen wird diese Frage individuell zwischen dem Verkäufer und dem Kunden gelöst. Es ist zu bemerken, dass der Mobilfunk in Tadschikistan ziemlich teuer ist.
In den Städten und großen Ortschaften funktioniert Mobilfunk ohne Störungen, der Signalempfang ist gut. Aber auf den Routen in den entfernten Siedlungen, besonders in Berggebieten ist das Signal öfters schlecht oder sogar fehlt.

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Wie sieht es mit dem Internet in Tadschikistan aus?
Die Qualität des Internets in Tadschikistan hängt von der Ortschaft ab - je größer die Stadt ist, desto besser das Internet ist. In den kleinen Siedlungen kann es überhaupt nicht funktionieren. WLAN gibt es in einigen Hotels und Restaurant in Duschanbe und anderen großen Städten. Internet-Cafés sind auch nur in den Großstädten verbreitet.

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Darf man die Foto/Video-Aufnahmen an den touristischen Objekten machen?
In Tadschikistan ist es verboten nur Militärobjekte und Flughäfen zu fotografieren und zu filmen. Für Foto- und Videoaufnahmen können bei einigen Sehenswürdigkeiten zusätzliche Gebühren erhoben werden. Es wird nicht empfohlen auf den Straßen den örtlichen Einwohnern ohne Erlaubnis zu fotografieren, besonders Frauen.

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Welche Kleidung muss man für die Reise nach Tadschikistan mitnehmen? Gibt es Einschränkungen in der Frauenkleidung?
Tadschikistan ist ein Bergland und das Wetter kann sich in jeder Region wesentlich unterscheiden. Z.B., im Sommer steigt die Temperatur in den Städten bis +30-40, während es in den Berggebieten vom Pamir viel kühler ist. In der kalten Jahreszeit und ganzjährig im Gebirge muss die Kleidung vom scharfen Wind, Regen und Schnee schützen. Die Kleidung für Bergwanderungen muss den allgemeinen Regeln, die für diese Sportart üblich sind, entsprechen.
In der Frauenkleidung gibt es keine Einschränkungen.

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Welche Sprache sprechen die Einwohner Tadschikistans? Beherrschen sie die Fremdsprachen?
Die Staatssprache ist tadschikisch. Fast alle Einwohner der Großstädte sprechen in verschiedenem Maße Russisch. Andere Fremdsprachen (englisch, französisch, spanisch u.s.w.) beherrschen sehr wenige Leute.

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Was ist es mit der Verpflegung?
In der Hauptstadt und in den großen Städten Tadschikistans gibt es viele verschiedene Cafés und Restaurants, wo man nationale tadschikische Küche, sowie die Gerichte anderer Völker der Welt essen kann. Die Preise für die Verpflegung in Tadschikistan sind sehr demokratisch: kräftiges Mittagessen kostet nicht mehr als 8-10 USD, und in den Teestuben und Cafés der entfernten Berggebieten sogar weniger. Tadschikische Küche ist besonders lecker und originell, sie ist unbedingt zu schmecken!

 

Nützliche Information:

10-tägige Reise durch die tiefste Provinz des Hochgebirges.
Maximale Höhe, die während dieser Abenteuerreise im Pamir erreicht wurde, 4650 m, minimale Höhe 500 m.
Temperatur während der Reisedurchführung: 0° bis +30° С.

Schwierigkeitsgrad der Route: Jeeptour maximaler Distanz, die für Zentralasien möglich ist.
Die Teilnehmer des Programms brauchen keine spezielle Fertigkeiten und physische Vorbereitung.

Transport: die Route wird mithilfe von dem Landtransport durchgeführt (es werden Jeeps und Minibusse benutzt). Jeep ist der Hauptart der Verkehrsmittel, mit dem Sie während der ganzen Reise fahren werden.

Ergänzungen zur Reise: während der Reise erhalten Sie die wunderbare Möglichkeit für:
- Strandurlaub am warmen Strand des Issyk-Kul-Sees;
- Ein paar Tage im Jurtenlager unter dem großartigen Siebentausender - Pik Lenin (7134 m);
- Trekking im Pamir- und Tienschan-Gebirge;
- Haiking;
- Reiten;
- Für die Ethnographen und Ruhelieber - Dschailoo (in den Jurten der Nomaden zu wohnen, in der vollen Entfernung von der Zivilisation) am Ufer des Sees Son-Kul.

Wir empfehlen Ihnen folgende Orte in Kirgisistan zu besuchen: See Issyk-Kul, das Gebiet des Pik Lenin, Schlucht Tschitschkan, See Son-Kul, Schlucht Dschety-Ogus.

Allgemeine Empfehlungen:
- Alle notwendigen Dokumente für die Einreise/Abreise in alle Länder der Route müssen vor dem Anfang der Reise ausgefertigt werden;
- Der Pass soll mindestens noch 3 Monate nach dem voraussichtlichen Datum der Beendigung der Reise gültig sein.

Unterbringung während der Reise:
- Hotels. Für die Unterkunft unserer Reisenden wählen wir die Hotels mit der bequemen Lage und mit einem guten Ruf. Die Liste der empfohlenen Hotels kann abhängig von den Jahreszeitbedingungen und der Größe der Gruppe geädert werden.
- Jurten/Nationale Häuser/Gasthäuser. Auf dem Territorium Tadschikistans werden Sie oft in den gemütlichen nationalen Häusern aufhalten, deren gastfreundliche Wirte immer sich über die Gäste freuen. Wenn Sie Ihre Reise fortführen und ins Tienschan-Gebirge oder unterhalb des Pik Lenin gelangen, dann bekommen Sie die Möglichkeit in nationalen Jurten der Nomaden in den Jurtenlagern zu wohnen.

Visa, Genehmigungen:

Für die Einreise nach Tadschikistan brauchen die Staatsangehörige der GUS-Staaten (außer Usbekistan und Turkmenistan) kein Visum. Für die Staatsangehörige anderer Staaten werden gültiger Reisepass und das Visum benötigt. Das Visum kann man in den Botschaften Tadschikistans im Ausland beantragen.

Mit 69 Staaten gelten erleichterte Visabestimmungen, dabei wird ein Touristenvisum aufgrund des persönlichen Antrags in den Konsulaten der Republik Tadschikistan erteilt (ohne einer Einladung und/oder Visaunterstützung).
Die Staatsangehörigen der übrigen Staaten müssen für den Erhalt des Visums für Tadschikistan zuerst eine offizielle Einladung vom Unterkunftgeber (Empfangender Partei) bekommen. Ausführliche Informationen über die Erteilung der Visa nach Tadschikistan finden Sie hier.
Für Staatsangehörige der GUS-Staaten, sowie für die Staatsangehörigen aus 60 Länder Europas und dem Fernausland gilt visafreie Einreise nach Kirgisistan. Weitere Informationen über das Visum für Kirgisistan finden Sie hier.

Für den Besuch von einigen Berggebieten braucht man spezielle Genehmigung (Permit). Dafür muss man spätestens vor 1 Monat vor der Anreise die Passkopie schicken und geplante Aufenthaltsdauer angeben.

Karte der Route

Karte der Route

 

Zusätzliche Exkursionen:

«Pamir als kurort»

Staaten: Kirgisistan
Dauer Ihrer Reise: 10 Tage
Die beste Zeit für die Reise: Juli - August

Das Gebiet von Pik Lenin, wohin wir Sie einladen, ist von attraktiven und malerischen Eckchen und Möglichkeiten des aktiven Urlaubs für diejenigen voll, die kein Bergsteigen möchten, sondern sich im Pamir-Gebirge genießen möchten und sogar zusammen mit den Kindern in Urlaub fahren. Wunderbare Seen, leichte Bergfaden, frische Luft, Bekanntschaft mit dem Alltagsleben des lokalen Volkes von Pamir, Reiten auf den Pferden und Fahrten mit den Bergfahrrädern! Und das alles in der Nähe von unserem komfortablen Jurtenlager mit allen Bedingungen für einen komfortablen Aufenthalt. Unser Jurtenlager befindet sich auf der Edelweiß-Wiese auf der Höhe 3600 m am Fuß des Pik Lenin (7134 m).

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